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Erfolgreiche Abschlussprüfung in 2016

27 Teilnehmer / Teilnehmerinnen haben die Altenpflegeprüfung erfolgreich bestanden und freuen sich über ihren Berufsabschluss

Dafür haben die Absolventen drei Jahre Ausbildung mit 2200 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht, sowie 3600 Stunden praktische Ausbildung in Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten und einzelne Praktika im Krankenhaus oder in der Rehabilitation absolviert.

Das beste Prüfungsergebnis erzielte in diesem Jahr Celina Würden, die in der Kirchlichen Sozialstation Daaden-Herdorf praktisch ausgebildet wurde. Über das zweitbeste Ergebnis durfte sich Marc José Wilnauer, dessen Ausbildungsbetrieb das „Haus Minneburg“ in Wetzlar ist, freuen und das drittbeste Ergebnis erzielte  Sarah-Maria Scheld aus dem Altenpflegeheim „Haus Erdbachtal“ in Breitscheid–Medenbach.

Als Dank und Anerkennung für die guten Ergebnisse überreichten die Pflegedienstleitung Heike Bauer von der Kirchlichen Sozialstation Daaden-Herdorf, sowie Gilbert Feja und die Praxisanleiterin Melanie Bender vom Haus Minneburg in Wetzlar sowie Sebastian Diehl gemeinsam mit der Praxisanleiterin Natalie Benner vom Altenpflegeheim „Haus Erdbachtal“ in Breitscheid-Medenbach Prämien und Blumensträuße.
 
Celina Würden und Heike Bauer von der Kirchlichen Sozialstation Daaden-Herdorf
  
Marc José Wilnauer mit Gilbert Feja und Melanie Bender. Im Bild daneben: Sarah-Maria Scheld mit Sebastian Diehl und Natalie Benner 

Von der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises gab es Buchgutscheine, die von Schulleiterin Ulrike König nach einer kleinen Ansprache überreicht wurden.

In diesem Zusammenhang dankte Ulrike König den Dozenten und im besonderen Maße dem Kursleiter Michael Schneider für sein Engagement im Rahmen des theoretischen und praktischen Unterrichts. Dazu gehörte auch eine mehrtägige Studienfahrt nach Tübingen, die das umfangreiche Ausbildungsangebot ergänzte. So hatten die Schüler in Tübingen die Gelegenheit verschiedene Wohnprojekte für ältere Menschen kennenzulernen und sich mit den Bewohnern und den verantwortlichen Ansprechpartnern auszutauschen. (Die Berichte von der Studienfahrt finden Sie im pdf-Format unter "Kurs 25")

Frau König dankte auch den Ausbildungsbetrieben für die gute Zusammenarbeit.

Der hauptamtliche Kreisbeigeordnete Stephan Aurand erklärte, er sei stolz auf die guten Prüfungsergebnisse. „Ich freue mich darüber, dass alle Absolventen schon ab 01. September 2016 eine Anstellung als Altenpfleger / als Altenpflegerin gefunden haben und damit dem stationären und ambulanten Pflegemarkt der Region zur Verfügung stehen.“
 
Neue Kräfte für die Pflege

Schulleiterin Ulrike König wies darauf hin, dass staatlich anerkannte Altenpfleger einen sehr verantwortungsvollen und vielseitigen Beruf ausüben, „der in der Gesellschaft leider nicht immer die Anerkennung erfährt, die er verdient“. Die Fachkräfte übernähmen eine hohe Verantwortung in der Pflege der ihnen anvertrauten hilfebedürftigen Menschen. „Hier ist neben einem hohen Maß an Fachkompetenz aus dem Bereich der Pflege- und Gesundheitswissenschaften sowie Medizin und Gerontologie auch viel Einfühlungsvermögen und Verständnis für die älteren Menschen gefordert.“ Ziel der Pflege sei es, die Würde und Rechte der Menschen zu wahren und ihnen ein eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen. Dazu gehört primär, die Pflege an den jeweils individuellen lebensgeschichtlichen Erfahrungen der Senioren auszurichten und deren persönliche Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Die derzeitigen Arbeitsbedingungen erforderten zudem Flexibilität und eine hohe Belastbarkeit. Der Beruf bereite trotz der hohen Anforderungen viel Freude, sagte die Schulleiterin: „Das sagen auch unsere Schülerinnen und Schüler.“

Am 01. September 2016 startet wieder ein dreijähriger Lehrgang an der Schule mit 29 neuen Auszubildenden.

Am 17.Oktober2016 beginnt eine außerplanmäßige zweijährige verkürzte Altenpflegeausbildung für Personen, die entweder bereits eine Ausbildung zur Altenpflegehelferin/zum Altenpflegehelfer oder zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/zur Gesundheits- und Krankenpflegehelferin abgeschlossen haben oder aufgrund von mindestens zwei Jahren Berufserfahrung in der Altenpflege sowie einer Kompetenzfeststellung der Agentur für Arbeit die Voraussetzungen der Verkürzung erfüllen. Nähere Informationen dazu gibt die Altenpflegeschule in Herborn.

Ab Ende Oktober startet zusätzlich eine Weiterbildung zum Praxisanleiter/zur Praxisanleiterin. Für diese Weiterbildung sind noch Schulplätze frei.

 

 

Vorbereitung auf den Hessentag

Altenpflegeschüler der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises  bereiten sich gemeinsam mit jungen Flüchtlingen auf einen Aktionstag im Rahmen des Hessentags vor.

Im Rahmen des Hessentags 2016 möchte die in Herborn ansässige Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises älteren, bewegungseingeschränkten und vornehmlich alleinstehenden Menschen die Möglichkeit bieten, die Hessentagsstraße  bzw. Veranstaltungen  zu besuchen. Dabei werden sie von jungen Flüchtlingen unterstützt und begleitet.  „Dieser Aktionstag, der  im Rahmen der -Modellregion Inklusion Lahn-Dillkreis- über das Hessische Ministerium für Soziales und Integration gefördert  wird,  soll unter dem Gesichtspunkt der Inklusion und der Integration von Flüchtlingen gestaltet werden“, so der Hauptamtliche Kreisbeigeordnete Stephan Aurand. 

Zur  Vorbereitung auf diese Aufgabe besuchten am 27. und am 28. April 2016  fünfzehn junge Flüchtlinge aus Afghanistan, die derzeit in der Notunterkunft für unbegleitete minderjährige Ausländer vom DRK in Tringenstein leben, gemeinsam mit ihren Sozialbetreuerinnen Frau Britta Baumann und  Frau Susanne Knoll die Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises in Herborn.

Dort wurden Sie von der Schulleitung Frau Ulrike König und der Klassenlehrerin Frau Karin Jääger sowie den Altenpflegeschüler/-innen herzlich begrüßt.  Vorher hatten diese sich im Unterricht mit dem Fachdozenten, Herrn Michael Schneider, zum Thema „kultursensible  Pflege“ intensiv auseinandergesetzt.

Ziel des ersten Tages war das gemeinsame sich kennenlernen bei Kaffee und Kuchen.
Die Schüler/-innen zeigten großes Interesse, etwas über das bisherige Leben aber auch über die Pläne und Erwartungen der jungen Flüchtlinge an die Zukunft in Deutschland  zu erfahren. Mit Hilfe von Landkarten und Bildern berichteten die jungen Männer über ihre Fluchtwege und ihre damit gemachten Erfahrungen. Fotos, die auf diesem Wege entstanden sind,  veranschaulichten ihre  Berichte.

Im Gegenzug dazu informierten die Altenpflegeschüler über ihre Altenpflegeausbildung, die die jungen Flüchtlinge aus ihrer Kultur und Heimat nicht kennen.  Anschließend  stellten die  Altenpflegeschüler/-innen ihre Räumlichkeiten zum Lernen vor und erklärten verschiedene Techniken aus dem Bereich der  Pflege und Medizin.

Am zweiten Tag lernten die Flüchtlinge den Umgang und das Handling  mit Rollstühlen und Rollatoren. Dazu stellte die Firma „medipart“ aus Nenderoth hierfür freundlicherweise die entsprechenden Hilfsmittel zur Verfügung, die dann unter  Anleitung und Aufsicht von Herrn  Karl Schnautz,  Dozent an der Altenpflegeschule und Inhaber der Firma „medipart“, zum Einsatz kamen.
Gemeinsam mit den Altenpflegeschülern konnten wichtige Erfahrungen in der Rollstuhlbenutzung erlebt werden.
Zwei Dolmetscher erleichterten den sprachlichen Austausch an den beiden Tagen.

Die beiden nachfolgenden Bilder zeigen die Auszubildenden von Kurs 26 nach dem Unterricht zur kultursensiblen Pflege


 

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