Kurs 16

2004-2007

Kurs 16 vor der Altenpflegeschule im September 2004

 

Studienfahrt nach Weimar
Dienstag, 13. Juni 2006, 7:30 Uhr, blauer Himmel, Sonne und Vogelgezwitscher - ideale Bedingungen um nach Weimar zur 3-tägigen Studienfahrt zu starten.
An Bord des bequemen Reisebusses: Eine gutgelaunte Gruppe Altenpflegeschüler des Kurses 16 der APS-Haiger, angeführt von ihrem Kursleiter Herrn Schneider sowie Frau König,
Frau Schmitt, Frau Brunner als Vertreter der Altenpflegeschule und Herrn Schreiner
vom Lahn-Dill-Kreis.

In freudiger Erwartung ging es dann los und komplikationslos chauffierte uns der nette Busfahrer Richtung Thüringen, wo wir gegen Mittag die Stadt der Dichter & Denker, das schöne Weimar erreichten.

Nachdem das Gepäck in der Jugendherberge Germania verstaut war zogen die einen los,
erste Erkundungen der Stadt anzustellen, andere hingegen beschränkten das Programm darauf, sich kulinarisch vom multikulturellen gastronomischen Angebot Weimars verwöhnen zu lassen.

Frisch gestärkt und mit ersten Eindrücken der Stadt versorgt stand um 15:00 Uhr der erste Programmpunkt an:
Von der Jakobskirche aus zogen wir in 2 Gruppen mit 2 äußerst motivierten und freundlichen Stadtführern hinaus um Weimar kennen zu lernen.
Unter klimatechnisch sehr anspruchsvollen Bedingungen, war es doch ziemlich heiß,
besichtigten wir nicht nur historische Stätten und schöne restaurierte Bauwerke mit geschichtlichem Hintergrund, sondern hörten auch viel über berühmte Persönlichkeiten die in Weimar Geschichte schrieben. Zu erwähnen wären Goethe, Schiller, Herder, Wieland, Albert Schweitzer, Rudolf Steiner und zahlreiche andere.

Mit gestilltem Wissenshunger und um etliche digitale Schnappschüsse reicher, endete die Stadtführung gegen 17:00 Uhram Frauenplan. Die von der Hitze gezeichneten Weimar-Touristen hatten nun die Möglichkeit, den durch das Schwitzen verursachten Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Ab jetzt stand die Zeit zur freien Verfügung. Man konnte auf eigene Faust die Stadt weiter erforschen, sich in der Jugendherberge ausruhen oder die Qualität der Sitzgelegenheiten in Bars, Restaurants, Cafés usw. testen.

Wie zu erwarten folgte einem schönen Sommerabend für manche eine laue lange Sommernacht in Weimars gastronomischer Erlebniswelt. Dies war dann dem einen oder anderen  Teilnehmer am nächsten Morgen beim Frühstück deutlich anzusehen.
Doch spätestens ab 10:00 Uhr hieß es wieder fit zu sein, denn unsere immer noch fröhliche und gutgelaunte Truppe wurde im Marie-Seebach-Stift zur Besichtigung erwartet.
Nach einem kleinen Spaziergang erreichten wir das Altenheim für Künstler, in dem uns die Heimleitung und Pflegedienstleitung erwarteten.
 Neben der Besichtigung der Anlage und Räumlichkeiten sowie Infos über Bewohnerklientel und Angebote der Einrichtung bestand die Möglichkeit, mit der Heimleitung oder untereinander über Sinn, Qualität und eigene Meinung über das Marie-Seebach-Stift zu diskutieren.
 Im Anschluss an die Besichtigung starteten einige um vorher festgelegte Arbeitsaufträge über Weimar auszuarbeiten, ein anderer Großteil startete zu einer Besichtigung der Gedenkstätte des Arbeitslagers Buchenwald.
Obwohl vom Wettergott durch viel Sonne und das Blau am Himmel verwöhnt, drückte die Atmosphäre der Gedenkstätte schwer auf das Gemüt der Besichtigungsgruppe. Bekamen doch alle die grausamen Taten und unmenschlichen Lebensumstände der Nazi-Zeit hier vor Augen geführt. Erschreckend auch die Zahl der im Lager Verstorbenen und Getöteten, handelte es sich doch um ein Arbeitslager und nicht um ein so genanntes Vernichtungslager.

Nachdem sich die Eindrücke dieser Besichtigung etwas gesetzt hatten, stand für viele ein Highlight des Sommers an: das WM-Spiel Deutschland – Polen am Abend stand auf dem Plan
und nicht wenige zogen los um in den Farben Schwarz-Rot-Gold an öffentlichen Plätzen oder Kneipen beim Spiel mitzufiebern. Nach einem spannenden Spiel und einem 1:0 Sieg der Deutschen „Elf“  dauerte die anschließende Siegesfeier manch angehender Altenpflegekräfte
teils bis in die frühen Morgenstunden.

Die vom Nachtleben gezeichneten Studienreisenden zeigten jedoch Disziplin, denn gemeinsam mit den „Ausgeruhten“ starteten alle am nächsten Morgen nach dem Frühstück
und dem Kofferpacken zu einer Besichtigung des Schlosses Belvedere.
Mit dem Stadtbus fuhren wir zur wunderschönen, an der Stadtgrenze Weimars gelegenen Anlage, wo wiederum die Möglichkeit bestand, auf eigene Faust Schloss und Gärten zu besichtigen. Danach ging es wahlweise auf Schusters Rappen zurück zur Jugendherberge
oder für Bewegungsmuffel und „arme Erschöpfte“ bestand die Möglichkeit das öffentliche Verkehrsnetz Weimars zu nutzen.
Gegen 14:00 Uhr waren dann alle Teilnehmer wieder an der Jugendherberge versammelt
und von dort aus stand nun die Heimreise an.

Nach einem kurzen Zwischenstopp um den Nikotinspiegel auszugleichen, erreichten wir am späten Nachmittag wieder die Heimat im Lahn-Dill-Kreis. Dort wurden viele schon von Freunden, Partnern oder Familie erwartet und nach Hause chauffiert.
Damit endete eine 3-tägige Studienfahrt nach Weimar, die geprägt war durch viele schöne optische Eindrücke der Weimarer Architektur und Parkanlagen, durch erdrückende Eindrücke der Gedenkstätte Buchenwald, durch viel Bewegung und Sammeln von Informationen.

Wenn man dem größten Teil der Gruppe Glauben schenken darf, wird diese Fahrt den meisten, mir eingeschlossen,auch durch das tolle Wetter, viel Spaß und Harmonie freudig in Erinnerung bleiben.

Stefan Seibel, Klassensprecher von Kurs 16
 

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