Aktuelles

Pflegeberufereformgesetz

Informationsveranstaltung am 06.09.2018 

Das neue Pflegeberufereformgesetz, welches ab dem Jahr 2020 umzusetzen ist, bringt verschiedene Änderungen und Herausforderungen sowohl für die Träger der praktischen Ausbildung, als auch für die Altenpflegeschulen mit sich.
Zu diesem Thema informierte die Leiterin der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises, Frau Ulrike König, zahlreiche interessierte Veranstaltungsteilnehmer. Über die neuen Ausbildungsformen und mögliche Wege der Umsetzung wurde angeregt diskutiert und es entwickelten sich etliche Gespräche.  
Die Altenpflegeschule wird auch mit der neuen Pflegeausbildung ein kompetenter Kooperationspartner und ein Garant für eine qualitativ gute Ausbildung sein.

Eine gekürzte Fassung des Vortrags von Frau Ulrike König finden Sie im PDF-Format im Anhang.

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Pflegeberufegesetz.pdf)Pflegeberufegesetz[06.09.2018]1786 KB

Studientag des Altenpflegehilfekurses

Fachtagung zum Thema Schmerz und Demenz

Der Altenpflegehilfekurs APH 17 besuchte am 05.09.2018 die 6. Fachtagung Demenz in der Stadthalle Aßlar. Die Teilnehmer erhielten viel wertvolles Wissen zur Thematik Schmerz und Demenz von Frau Prof. Dr. Sabine Engel.
Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung von Lars Ruppel über das Alzheimer-Poesie-Projekt "Weckworte".

Abschlussprüfung von Kurs 27

Bilder nach der bestandenen Prüfung

Gruppenfotos und Bilder der Auszubildenden mit den besten Prüfungsergebnissen denen auch die Pflegedienstleitungen und Praxisanleiter mit Blumensträußen gratulierten.

 

Arbeitsfelder in Hospiz, Facheinrichtungen und Fachklinik

Altenpflegeschüler erkunden im Rahmen eines Unterrichtsprojektes verschiedene Arbeitsfelder

Im Rahmen ihrer dreijährigen Ausbildung zur Altenpflegefachkraft erkundeten Auszubildende des zweiten Ausbildungsjahres der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises in Herborn unter der Leitung ihrer Kursleitung Michael Schneider sowie Karin Jääger verschiedene Arbeitsfelder im Bereich der Pflege.

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen besuchten die Schüler/-innen in zwei Gruppen insgesamt vier Einrichtungen des Gesundheitswesens.

So lernten die Schüler das Hospiz in Wetzlar, die Facheinrichtung für neurologische Erkrankungen „Haus Minneburg“ und die Alloheim Senioren-Residenz "Casino Wetzlar- Junge Pflege“ und in Braunfels die neurologische Rehabilitationsklinik kennen.

In allen vier Einrichtungen wurden die Schüler/-innen von den Pflegedienstleitungen freundlich empfangen und begrüßt. In interessanten Vorträgen erhielten sie wichtige Informationen über die pflegerischen Arbeitsschwerpunkte der jeweiligen Einrichtungen. Anschließend hatten die Schüler/-innen Gelegenheit zur Fragestellung und zur Besichtigung des Hauses unter fachkundiger Leitung.

Neben den fachlichen Angeboten der zweitägigen Exkursion kam auch die Kultur nicht zu kurz. So rundete eine kleine Wanderung auf Goethes Spuren durch die Altstadt von Wetzlar und einen Stadtspaziergang durch Braunfels zum Schloss mit Informationen über die wechselvolle Geschichte der Stadt sowie über Friederike Fliedner, die Mitbegründerin des Diakonissen-Mutterhauses, das Programm der Auszubildenden ab.


Ein Teil der Auszubildenden des Kurses 28 vor dem Geburtshaus von Friederike Fliedner in Braunfels

Am Ende der beiden besonderen „Schultage“ hatten die Auszubildenden die  Aufgabe die Ereignisse und Erfahrungen schriftlich zusammenzufassen, um sie dann auf der schuleigenen Homepage veröffentlichen zu können. (Die Berichte finden Sie im pdf-Format unter "Kurs 28")

Besonders in Erinnerung geblieben sind die vielfältigen Eindrücke unterschiedlicher pflegerischer Versorgungsformen, die von der Betreuung junger Pflegebedürftiger, über die intensive Versorgung auch beatmungspflichtiger Klienten, der rehabilitativen Wiederherstellung kognitiv beeinträchtigter Menschen bis hin zur Begleitung des letzten Lebensweges reichen.

Den Auszubildenden wurde dadurch deutlich, welche enorme Bandbreite (alten-) pflegerische Arbeit umfasst. Überrascht waren die Auszubildenden auch über die Tatsache, dass in jeder besuchten Einrichtung ehemalige Schüler/-innen der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises tätig sind.

Ab 2020 bietet die Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises in gewohnt qualitativ hochwertiger Weise die neue sogenannte generalistische Pflegeausbildung an.

Aus diesem Grund beginnt ab Oktober 2018 letztmalig ein zweijähriger verkürzterAltenpflegelehrgang. Diese verkürzte Ausbildung richtet sich speziell an Menschen mit Berufserfahrung in der Pflege. Voraussetzung für die Aufnahme in diesen Kurs sind entweder eine abgeschlossene Ausbildung zum Altenpflegehelfer / zur Altenpfleghelferin oder Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin.

Aber auch Personen ohne Ausbildung mit einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung in der Pflege können diese verkürzte Form der Altenpflegeausbildung wahrnehmen.

Das didaktische Konzept dieser Ausbildung ist so ausgerichtet, dass die Auszubildenden eine optimale pädagogische Förderung und Unterstützung erhalten. Besonders attraktiv für die Ausbildungsträger und Auszubildenden ist dabei eine mögliche Förderung der Maßnahme durch die Agentur für Arbeit, sodass keine Lohn- und Gehaltsminderung befürchtet werden muss.

Die Ausbildungsträger können bereits nach zwei Jahren mit einer examinierten Fachkraft rechnen; eine sogenannte win-win Situation für alle Beteiligten, gerade vor dem Hintergrund des bestehenden Fachkräftemangels in der Pflege.

 
Die Auszubildenden vor dem Lottehaus in Wetzlar

 

 

Praxisanleiter - erfolgreiche Prüfungen


Frohe Gesichter nach den Prüfungen im September 2017

 

 

Erfolgreich absolvierte Altenpflegeprüfung

25 Prüflinge haben bestanden und freuen sich über ihren Berufsabschluss

Am 25. August 2017 endeten die diesjährigen Altenpflegeprüfungen an der kreiseigenen Altenpflegeschule in Herborn. Im Vorfeld hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits ihre praktischen und schriftlichen Prüfungen vor dem Prüfungsausschuss der Altenpflegeschule abgelegt. Vorausgegangen waren drei Jahre Ausbildung mit 2200 Stunden theoretischem und praktischem Unterricht. Hinzu kamen 3627 Stunden praktische Ausbildung in den Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten sowie einzelne Praktika im Krankenhaus oder in der Rehabilitation.

Die besten Prüfungsergebnisse erzielten in diesem Jahr Angelique Schmidt, die im Altenpflegeheim „Haus Kronberg“ in Ewersbach ausgebildet wurde sowie Diana Benke, die ihre Ausbildung bei der Diakoniestation in Haiger absolvierte. Beide bestanden die schriftliche, praktische und mündliche Prüfung mit der Traumnote „sehr gut“. Über das zweibeste Ergebnis darf sich Sandra Habicht aus dem „Haus Elisabeth“ in Dillenburg freuen.


Die drei besten Absolventinnen, von links: Angelique Schmidt, Sandra Habicht, Diana Benke.

Herzlichen Glückwunsch zu den guten Ergebnissen! 

Als Dank und Anerkennung für die guten Ergebnisse überreichten Pflegedienstleiter Jörg Braas vom Altenpflegeheim Haus Kronberg, Heimleiter Peter Bittermann vom Altenpflegeheim Haus Elisabeth sowie Praxisanleiterin Ute Hermann-Unger von der Diakoniestation Haiger einen dicken Blumenstrauß. Von der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises gab es wieder Buchgutscheine, die von der Schulleiterin Ulrike König nach einer kleinen Ansprache den erfolgreichsten Prüflingen überreicht wurden. Sie dankte den Dozentinnen und Dozenteninnen und in besonderem Maße der Kursleiterin Karin Jääger für ihr großes Engagement, ihre Unterrichtsprojekte und Methodenvielfalt im Rahmen dieser Ausbildung. Dank sprach sie auch den Ausbildungsbetrieben für die gute und langjährige Kooperation mit der kreiseigenen Altenpflegeschule aus.

Der hauptamtliche Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent für die kreiseigene Altenpflegeschule, Stephan Aurand, ist ebenfalls stolz auf die guten Prüfungsergebnisse. Besonders freut er sich darüber, dass dem stationären und ambulanten Pflegemarkt in unserer Region 25 neue Altenpflegefachkräfte zur Verfügung stehen. Dass der Bedarf an Altenpflegern und Altenpflegerinnen auch in unserer Region sehr groß ist, zeigen die zahlreichen Anfragen aus den unterschiedlichen Pflegebereichen in der Altenpflegeschule, berichtet die Schulleitung. So konnten die diesjährigen Absolventen und Absolventinnen aus mehreren Angeboten wählen.

Am 1. September 2017 startet ein neuer dreijähriger Altenpflegelehrgang an der Altenpflegeschule in Herborn mit 32 Teilnehmenden. „Um der großen Nachfrage an ausgebildeten Altenpflegefachkräften in unserer Region nachkommen zu können, planen wir für das nächste Jahr nochmals zusätzlich eine verkürzte zweijährige Altenpflegeausbildung für Personen mit Berufserfahrung im Bereich der Altenpflege“ so Stephan Aurand. „Zudem ist – im Hinblick auf die Umsetzung des neuen Pflegeberufe-Reformgesetzes eine Erweiterung der Räumlichkeiten der jetzigen Altenpflegeschule für 2018 vorgesehen“, berichtet der Dezernent.


Die Prüflinge mit den Dozenten

 

  

Erfolgreiche Abschlussprüfung in 2016

27 Teilnehmer / Teilnehmerinnen haben die Altenpflegeprüfung erfolgreich bestanden und freuen sich über ihren Berufsabschluss

Dafür haben die Absolventen drei Jahre Ausbildung mit 2200 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht, sowie 3600 Stunden praktische Ausbildung in Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten und einzelne Praktika im Krankenhaus oder in der Rehabilitation absolviert.

Das beste Prüfungsergebnis erzielte in diesem Jahr Celina Würden, die in der Kirchlichen Sozialstation Daaden-Herdorf praktisch ausgebildet wurde. Über das zweitbeste Ergebnis durfte sich Marc José Wilnauer, dessen Ausbildungsbetrieb das „Haus Minneburg“ in Wetzlar ist, freuen und das drittbeste Ergebnis erzielte  Sarah-Maria Scheld aus dem Altenpflegeheim „Haus Erdbachtal“ in Breitscheid–Medenbach.

Als Dank und Anerkennung für die guten Ergebnisse überreichten die Pflegedienstleitung Heike Bauer von der Kirchlichen Sozialstation Daaden-Herdorf, sowie Gilbert Feja und die Praxisanleiterin Melanie Bender vom Haus Minneburg in Wetzlar sowie Sebastian Diehl gemeinsam mit der Praxisanleiterin Natalie Benner vom Altenpflegeheim „Haus Erdbachtal“ in Breitscheid-Medenbach Prämien und Blumensträuße.
 
Celina Würden und Heike Bauer von der Kirchlichen Sozialstation Daaden-Herdorf
  
Marc José Wilnauer mit Gilbert Feja und Melanie Bender. Im Bild daneben: Sarah-Maria Scheld mit Sebastian Diehl und Natalie Benner 

Von der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises gab es Buchgutscheine, die von Schulleiterin Ulrike König nach einer kleinen Ansprache überreicht wurden.

In diesem Zusammenhang dankte Ulrike König den Dozenten und im besonderen Maße dem Kursleiter Michael Schneider für sein Engagement im Rahmen des theoretischen und praktischen Unterrichts. Dazu gehörte auch eine mehrtägige Studienfahrt nach Tübingen, die das umfangreiche Ausbildungsangebot ergänzte. So hatten die Schüler in Tübingen die Gelegenheit verschiedene Wohnprojekte für ältere Menschen kennenzulernen und sich mit den Bewohnern und den verantwortlichen Ansprechpartnern auszutauschen. (Die Berichte von der Studienfahrt finden Sie im pdf-Format unter "Kurs 25")

Frau König dankte auch den Ausbildungsbetrieben für die gute Zusammenarbeit.

Der hauptamtliche Kreisbeigeordnete Stephan Aurand erklärte, er sei stolz auf die guten Prüfungsergebnisse. „Ich freue mich darüber, dass alle Absolventen schon ab 01. September 2016 eine Anstellung als Altenpfleger / als Altenpflegerin gefunden haben und damit dem stationären und ambulanten Pflegemarkt der Region zur Verfügung stehen.“
 
Neue Kräfte für die Pflege

Schulleiterin Ulrike König wies darauf hin, dass staatlich anerkannte Altenpfleger einen sehr verantwortungsvollen und vielseitigen Beruf ausüben, „der in der Gesellschaft leider nicht immer die Anerkennung erfährt, die er verdient“. Die Fachkräfte übernähmen eine hohe Verantwortung in der Pflege der ihnen anvertrauten hilfebedürftigen Menschen. „Hier ist neben einem hohen Maß an Fachkompetenz aus dem Bereich der Pflege- und Gesundheitswissenschaften sowie Medizin und Gerontologie auch viel Einfühlungsvermögen und Verständnis für die älteren Menschen gefordert.“ Ziel der Pflege sei es, die Würde und Rechte der Menschen zu wahren und ihnen ein eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen. Dazu gehört primär, die Pflege an den jeweils individuellen lebensgeschichtlichen Erfahrungen der Senioren auszurichten und deren persönliche Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Die derzeitigen Arbeitsbedingungen erforderten zudem Flexibilität und eine hohe Belastbarkeit. Der Beruf bereite trotz der hohen Anforderungen viel Freude, sagte die Schulleiterin: „Das sagen auch unsere Schülerinnen und Schüler.“

Am 01. September 2016 startet wieder ein dreijähriger Lehrgang an der Schule mit 29 neuen Auszubildenden.

Am 17.Oktober2016 beginnt eine außerplanmäßige zweijährige verkürzte Altenpflegeausbildung für Personen, die entweder bereits eine Ausbildung zur Altenpflegehelferin/zum Altenpflegehelfer oder zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/zur Gesundheits- und Krankenpflegehelferin abgeschlossen haben oder aufgrund von mindestens zwei Jahren Berufserfahrung in der Altenpflege sowie einer Kompetenzfeststellung der Agentur für Arbeit die Voraussetzungen der Verkürzung erfüllen. Nähere Informationen dazu gibt die Altenpflegeschule in Herborn.

Ab Ende Oktober startet zusätzlich eine Weiterbildung zum Praxisanleiter/zur Praxisanleiterin. Für diese Weiterbildung sind noch Schulplätze frei.

 

 

Login

Kontakt

 

 

Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises
Schulleitung:
Frau Ulrike König
Willy-Brandt-Straße 43
35745 Herborn

Telefon: 02771 407 8410
Telefax: 02771 407 8429
oder
Telefon: 06441 407 8410
Telefax: 06441 407 8429

 

 

Copyright © 2013. All Rights Reserved.