Alte Menschen bei der Tagesstruktur und bei selbst organisierten Aktivitäten unterstützen

Neben den klassischen pflegerischen- und medizinischen Lernfeldern im Rahmen der Altenpflegeausbildung, lernen die Schüler auch Beschäftigungsangebote mit Anknüpfung an Biografie, Kultur, und Lebenslauf bzw. Natur kennen.

Die Schülerinnen und Schüler des Kurses 28 haben sich im Unterricht mit Maßnahmen zur Tagesstrukturierung, in Form von künstlerischen und handwerklichen Beschäftigungs- und  Bildungsangeboten, auseinandergesetzt.

Als Dozentin an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises konnte ich dem Kurs 28 verschiedene Techniken und Methoden zur Beschäftigung und Tagesstrukturierung von alten Menschen und von Menschen mit Demenz zeigen, die wir dann auch gemeinsam praktisch umsetzen konnten.

Die Bilder im Anhang auf dem PDF-Dokument geben einen lebhaften Eindruck des Kurses 28, der mit viel Freude die Lerninhalte erarbeitet hat.

Beim Plastischen Gestalten, mit an der Luft trocknendem Ton, konnten die Schüler des Kurses 28 ihre kreativen Fähigkeiten ausleben. Viele interessante Formen sind dabei entstanden.

Einfühlungsvermögen und ein achtsamer, wertschätzender Umgang mit sich selbst und anderen Menschen, gehören zu den Grundvoraussetzungen der altenpflegerischen Tätigkeit.

Die kreative Gestaltung eines Baums mit „Komplimenten zum Mitnehmen“ und die Verteilung von Komplimenten und Lob der Schüler untereinander, dienten der Sensibilisierung für dieses Thema.

Mit Gartenarbeit bzw. Gartentherapie zur Aktivierung, kann an die Biographie des alten Menschen angeknüpft werden.

Bei einem Spiel zum Sortieren von Frühlingsblumen und Gartenkräutern sowie bei der Bepflanzung einer Holzkiste mit Frühlingsblumen, konnten die Schüler praktische Erfahrungen sammeln.

Bei einigen Schülern brachte diese Aktivität verborgene Talente zum Vorschein und alle hatten viel Spaß bei dieser Aktion. Das „kleine Blumenbeet“ wurde noch lange Zeit im Klassenraum von einer Schülerin gehegt und gepflegt.

Mit verschiedenen Mal- und Drucktechniken gestalteten die Schüler Papiere, mit bunten Mustern oder Farbverläufen. Das Papier wurde anschließend zur Herstellung von Geschenkverpackungen und Schachteln für Papiertaschentüchern und Behältern für Stifte und anderen Utensilien verwendet. 

Mit der Methode, an verschiedenen Stationen selbstständig Aktivierungsmaterialien zu testen, wurde dem einzelnen Schüler eine intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen ermöglicht.

Materialien für Bewegungsaktivitäten (Fallschirm, Chiffontücher, Zauberschnur usw.), selbst gestaltete Spiele zur Förderung der Wahrnehmungsbereiche (Memory, Duftdosen, Hör-Memory, usw.) und vorgefertigte Spiele zum Gedächtnistraining, standen den Schülern zur Verfügung.

Die Selbstgestaltung von Spiel- und Aktivierungsmaterial bzw. Erinnerungskisten zur Aktivierung und Beschäftigung von alten Menschen, wurde von den Schülern auch  praktisch im Unterricht durchgeführt.

Viele unterschiedliche Materialien standen zur Verfügung und die zum Teil selbst bemalten und bedruckten Papiere kamen bei der Gestaltung zum Einsatz und konnten mit Laminier Folien geschützt werden.

Der Phantasie und Kreativität waren hier keine Grenzen gesetzt. Dabei sind viele schöne und sehr originelle Exemplare entstanden.

  

Christine Wallwaey-Emmel (Dozentin an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises)

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